Hierauf lud er die Atriden feierlich in seine Hofburg ein, bewirtete sie mit festlicher Pracht und erfreute sie mit köstlichen Geschenken. Diese brachten auf die Bitte Achills die beiden weltberühmten
Ärzte Podaleirios und Machaon mit, die Wunde des Königes zu untersuchen und zu heilen. Das letztere gelang ihnen zwar nicht, denn der Speer des Göttersohnes hatte seine eigene Kraft, und die Wunden, die er
schlug, widerstanden der Heilung; doch befreiten die Linderungsmittel, die sie auflegten, den König für den Augenblick von den unerträglichsten Schmerzen. Und nun erteilte er von seinem Krankenlager aus den
Griechen allerlei heilsame Ratschläge, versah die Flotte mit Lebensmitteln und ließ sie nicht eher abziehen, als bis der Winter, der im Anzuge war, da sie landeten mit seinen härtesten Stürmen vorüber war.
Darauf belehrte er sie über die Lage der Stadt Troja und über den Weg, den sie dahin zu machen hätten, und bezeichnete ihnen als einzigen Landungsplatz die Mündung des Flusses Skamander. |