Der Mann der Tat war dann Adolf Guyer-Zeller (1839-1899). Historisch belegt ist, das er in der Nacht vom 27.8.1893, nach einer Schilthornbesteigung, in seinem Notizbuch den endgültigen Plan
für die Linienführung der Jungfraubahn skizierte (Bild 1).
Seine Lösung war klar und durchdacht. Er bezog zunächst die Bergstation der neu eröffneten Wengernalpbahn mit ein. Dann plante er, einen Tunnel mit vier Haltestationen zu bauen, die mit
unterschiedlichen Ausblicken die Touristen anlocken würden. Das Entscheidende war aber sicher die etappenweise Eröffnung der Bahn, um so mittels einer betriebseigenen Finanzierung den Weiterbau
zu ermöglichen. Am 20.12.1893 reicht Guyer sein Konzessionsgesuch ein
(Bild 2). Wieder laut werdende physiologische, technische, ästhetische und finanzielle Bedenken widerlegt er u.a. durch eine Stellungsnahme des Centralcomités des Schweizer Alpenclubs.
Der zustimmende Bescheid fällt dann am 21.12.1894. |