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Anderl Heckmair Mit Jahrgang 1906 war er 1938 in der Eigernordwand bereits 32jährig und damit der Älteste der Erstbegeher. Die erfolgreiche Führung seiner Bergkameraden nach dem Zusammenschluss
der zwei Zweiergruppen zu einer Viererseilschaft durch die Wand machte den autorisierten Berg- und Skiführer mit einem Schlag berühmt. Später folgten Expeditionen in viele Gebirge der Welt. Heckmair war lange Zeit
Bergführer-Ausbildner im Deutschen Alpenverein. Auf seine Initiative hin wurde 1968 der Berufsverband der Deutschen Berg- und Skiführer gegründet.
Heinrich Harrer 1912 in Hüttenberg (Kärnten)
geboren. 1939 Teilnahme an der deutschen Nanga-Parbat-Expedition. 1944 Flucht aus einem indischen Internierungslager nach Tibet. Aus den ersten Kontakten zum Hof des Dalai Lama entwickelte sich eine Freundschaft mit dem
Gottkönig. Seine Erinnerungen «Sieben Jahre in Tibet» wurden ein Weltbestseller. Mit seinem 1958 erschienenen Buch «Die Weisse Spinne» hat Harrer die Geschichte eines der faszinierendsten Kapitel des Alpinismus
geschrieben.
Fritz Kasparek stammte aus Wien und hatte sich im Sommer 1938 mit Heinrich Harrer in Grindelwald verabredet für das «Unternehmen Eigernordwand». Seine Erlebnisse in den Bergen fasste
er 1951 in dem Buch «Vom Peilstein zur Eiger-Nordwand» zusammen. 1954 verunglückt er mit der brechenden Wächte des Gipfelgrates des Salcantay in Peru tödlich.
Ludwig (Wiggerl) Vörg war der
einzige der Viererseilschaft von 1938, der bereits Nordwanderfahrung hatte: Im Jahr zuvor war er mit Hias Rebitsch nach wochenlangem Warten auf günstiges Wetter anfangs August bis zum «Todesbiwak» aufgestiegen, wo
sie ein Wettersturz zur Umkehr zwang. Vörg kam im Krieg ums Leben. |